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	<title>Corporate Finance</title>
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	<description>Unternehmensbewertung verständlich erklärt</description>
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		<title>Horizontale und Vertikale Merger</title>
		<link>https://corporate-finance.org/horizontale-und-vertikale-merger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2023 13:06:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe & Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Diversifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion]]></category>
		<category><![CDATA[Horizontale Merger]]></category>
		<category><![CDATA[M&A]]></category>
		<category><![CDATA[Vertikale Merger]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Corporate Finance-Welt sind Fusionen und Übernahmen von großer Bedeutung. Zwei gängige Arten von Fusionen sind horizontale Merger, bei denen Unternehmen derselben Branche fusionieren, und vertikale Merger, bei denen Unternehmen in derselben Wertschöpfungskette zusammenkommen. &#160; Horizontale Merger: Zusammenführung von Wettbewerbern Bei einem horizontalen Merger fusionieren Unternehmen, die in derselben Branche tätig sind und in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Corporate Finance-Welt sind Fusionen und Übernahmen von großer Bedeutung. <strong>Zwei gängige Arten</strong> von Fusionen sind <strong>horizontale Merger</strong>, bei denen Unternehmen derselben Branche fusionieren, und <strong>vertikale Merger</strong>, bei denen Unternehmen in derselben Wertschöpfungskette zusammenkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Horizontale Merger: Zusammenführung von Wettbewerbern</h2>
<p>Bei einem horizontalen Merger fusionieren <strong>Unternehmen, die in derselben Branche tätig sind</strong> und <strong>in direktem Wettbewerb zueinander</strong> stehen. Dies kann verschiedene Vorteile und Herausforderungen mit sich bringen.</p>
<h3>Vorteile und Zwecke eines Horizontalen Mergers:</h3>
<ul>
<li>Kosteneinsparungen durch Ressourcenbündelung und Skaleneffekte</li>
<li>Erweiterung des Produktangebots und Markteintrittsstrategie</li>
<li>Schaffung von Wettbewerbsvorteilen und Synergien</li>
</ul>
<h3>Herausforderungen und Risiken eines Horizontalen Merger:</h3>
<ul>
<li>Monopolbildung und regulatorische Bedenken</li>
<li>Schwierigkeiten bei der Realisierung erwarteter Synergien</li>
<li>Kulturelle Unterschiede und Integration der Unternehmensstrukturen</li>
</ul>
<h4>Beispiele:</h4>
<ul>
<li>CBS and Viacom (zwei Medienunternehmen)</li>
<li>Daimler und Chrysler (ein sehr beliebtes Beispiel aufgrund des &#8222;<a href="https://europe.autonews.com/article/19991122/ANE/911220842/the-culture-clash-at-daimlerchrysler-was-worse-than-expected" target="_blank" rel="noopener">Clash of Cultures</a>&#8222;)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Vertikale Merger: Integration der Wertschöpfungskette</h2>
<p>Vertikale Merger treten auf, wenn <strong>Unternehmen in derselben Wertschöpfungskette</strong> zusammenkommen, um eine <strong>nahtlose Integration von Lieferanten und Abnehmern</strong> zu erreichen. Diese Art von Merger bietet verschiedene Vorteile und hat spezifische Auswirkungen auf den Markt.</p>
<h3>Vorteile und Zwecke eines Vertikalen Mergers:</h3>
<ul>
<li>Beseitigung von Ineffizienzen in der Lieferkette</li>
<li>Skaleneffekte und Kosteneinsparungen</li>
<li>Verbesserte Kontrolle über den Produktions- und Vertriebsprozess</li>
<li>Schaffung von Wettbewerbsvorteilen und Synergien</li>
</ul>
<h3>Arten von Vertikalen Merger:</h3>
<p>Es gibt zwei Arten von vertikalen Mergern:</p>
<ul>
<li>Die Vorwärtsintegration: Übernahme von Abnehmern oder Vertriebspartnern</li>
<li>Die Rückwärtsintegration: Übernahme von Lieferanten oder Herstellern</li>
</ul>
<h4>Beispiele für Vertikalen Merger:</h4>
<p>Daimler übernimmt einen Automobilzulieferer: Rückwärtsintegration in der Automobilindustrie<br />
Daimler übernimmt Automobilhändler: Vorwärtsintegration zur Stärkung des Vertriebsnetzwerks</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zusammengefasst:</h2>
<p>Horizontaler und Vertikaler Merger spielen eine wichtige Rolle in der Unternehmensfinanzierung. Während horizontale Merger die Konsolidierung von Wettbewerbern in derselben Branche ermöglichen, bieten vertikale Merger die Integration von Lieferanten und Abnehmern in der Wertschöpfungskette. Beide Merger-Arten haben ihre eigenen Vorteile und Herausforderungen, die Unternehmen sorgfältig abwägen sollten, um den gewünschten finanziellen Erfolg zu erzielen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mergers &#038; Acquisitions (M&#038;A)</title>
		<link>https://corporate-finance.org/mergers-acquisitions/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2021 19:09:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe & Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Diversifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion]]></category>
		<category><![CDATA[M&A]]></category>
		<category><![CDATA[Mergers & Acquisitions]]></category>
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					<description><![CDATA[Mergers &#38; Acquisitions (M&#38;A, Fusionen, Übernahmen und Transaktionen) bezeichnet das Management, die Finanzierung und die Strategie, die mit dem Kauf, dem Verkauf und dem Zusammenschluss von Unternehmen verbunden sind. Eine Akquisition liegt vor, wenn ein Unternehmen ein anderes erwirbt und der neue Eigentümer wird. Mergers &#38; Acquisitions beginnen in der Regel mit einer Reihe von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mergers &amp; Acquisitions (M&amp;A, Fusionen, Übernahmen und Transaktionen) bezeichnet das Management, die Finanzierung und die Strategie, die mit dem Kauf, dem Verkauf und dem Zusammenschluss von Unternehmen verbunden sind.</strong></p>
<p>Eine Akquisition liegt vor, wenn ein Unternehmen ein anderes erwirbt und der neue Eigentümer wird. Mergers &amp; Acquisitions beginnen in der Regel mit einer Reihe von informellen Gesprächen zwischen den Vorständen der beiden Unternehmen, gefolgt von formellen Verhandlungen, einer Absichtserklärung, einer Due-Diligence-Prüfung, einem Kauf- oder Fusionsvertrag und schließlich dem Vollzug des Geschäfts und der Abwicklung der Transaktion.</p>
<p>Diese Transaktionen können sechs bis neun Monate andauern und können insbesondere aus rechtlicher und buchhalterischer Sicht sehr komplex sein. Aus diesen Gründen beauftragen Unternehmen oft Transaktionsberater oder andere Vermittler, um M&amp;A-Transaktionen zu erleichtern.</p>
<p>Die Berater und Vermittler können Verkäufern helfen, Käufer oder Verkäufer zu finden, die Verhandlungen für einen Kunden führen, den Verwaltungsaufwand erledigen und die Due-Diligence-Prüfung durchführen. Dafür erhalten die Berater oder Vermittler Honorare und teilweise eine Gebühr, welche sind anhand eines bestimmten Prozentsatzes des Transaktionsbetrags errechnet.</p>
<h2>Motivationen für Unternehmenszusammenschlüsse / M&amp;A-Tätigkeiten</h2>
<p>Unternehmensleiter geben oft eine Vielzahl von Motiven für Merger and Acquisitions (Fusionen und Übernahmen an). Einige dieser Gründe sind wirtschaftlich begründet, andere wiederum nicht. Investoren und Aktionäre sollten die Beweggründe für eine Fusion sorgfältig prüfen; Unternehmenszusammenschlüsse können ein bestimmtes Ziel, aber auch mehrere Ziele verfolgen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-579" src="https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2021/08/Motivationen-fuer-MA.jpg" alt="Motivationen für M&amp;A" width="353" height="73" srcset="https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2021/08/Motivationen-fuer-MA.jpg 353w, https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2021/08/Motivationen-fuer-MA-300x62.jpg 300w" sizes="(max-width: 353px) 100vw, 353px" /></p>
<p>Im Folgenden werden Gründe für Fusionen und Übernahmen erörtert. Hierbei wird sich auf die Gründe fokussiert welche Unternehmen aus strategischer und wirtschaftlich sinnvoller Sicht motiviert Zusammenschlüsse oder Zukäufe durchzuführen.</p>
<h3>Synergieeffekte erzeugen</h3>
<p>Der wichtigste strategische Grund für Fusionen und Übernahmen ist die <strong>Erzielung von Synergieeffekten</strong>. Es wird angestrebt, dass das neue Unternehmen nach dem Zusammenschluss mehr Wert ist als die eigentliche Summe beider Unternehmenswerte zuvor. Dies kann durch Kostensenkungen oder Ertragssteigerungen erreicht werden. Kostensynergien sind der Grund für die meisten horizontalen Fusionen. Ertragssynergien ergeben sich beispielsweise durch den Cross-Selling-Effekt, größeren Marktanteilen und höheren Preisen aufgrund des geringeren Wettbewerbs.</p>
<h3>Beschleunigung des Wachstums</h3>
<p>Ein weiterer wichtiger <strong>Grund für Fusionen und Übernahmen ist das Streben nach mehr Wachstum</strong>. Sehr oft ist externes Wachstum, beziehungsweise anorganisches Wachstum durch Fusionen und Übernahmen leichter zu erreichen als internes Wachstum (bzw. organisches Wachstum). <strong>Wachstum durch M&amp;A ist besonders in reiferen Branchen üblich</strong>. Ein weiterer Grund, warum diese Taktik zur Erzielung von zusätzlichem Wachstum häufig angewandt wird, ist, dass sie weniger riskant ist als der Versuch, internes Wachstum zu erzielen.</p>
<h3>Steigerung der Marktmacht</h3>
<p>Ein drittes <strong>Motiv für Fusionen ist die Stärkung der Marktmacht</strong>. Ein höherer Marktanteil bedeutet eine größere Fähigkeit, die Marktpreise zu beeinflussen. Die Regulierungsbehörden untersuchen häufig Fusionen, die ausschließlich auf die Stärkung der Marktmacht abzielen. Insbesondere berechnen die Regulierungsbehörden den Herfindahl-Hirschman-Index, um die Auswirkungen der Fusion auf die Marktkonzentration zu analysieren.</p>
<h3>Zugang zu einzigartigem Know-How</h3>
<p>Eine Fusion oder Übernahme kann ein kosteneffizienter Weg sein, um <strong>an bewährtes Können oder Know-how zu gelangen</strong>. Es ist oft kostengünstiger, solche Fähigkeiten oder Kenntnisse zu erwerben, als zu versuchen, sie intern zu entwickeln.</p>
<h3>Diversifikation</h3>
<p>Die Diversifikation, sprich die <strong>Erweiterung der Produkte / Dienstleistungen oder des Geschäftsbereichs</strong>, kann für Unternehmen ein Motivationsgrund sein, Fusionen und Übernahmen (M&amp;A-Aktivitäten) durchzuführen. Die Diversifizierung der Cashflows des Unternehmens ist aus Sicht der Unternehmensleitung sinnvoll damit es weniger von einer Branche abhängig ist. Der Eintritt in weitere Branchen kann demnach für ein Unternehmen von Interesse sein um „Risikostreuung“ zu betreibt. Bei Aktionären stößt dies nicht unbedingt auf Zustimmung, da sie einfacher und kostengünstiger durch den Kauf anderer Aktien eine Diversifizierung zu erreichen.</p>
<p>Neben den fünf aufgeführten Treibern von Fusionen und Übernahmen gibt es noch zwei weitere Motive, welche allerdings wirtschaftlich nicht sinnvoll sind: Die „künstliche“ Erhöhung des Gewinns pro Aktie und die persönliche Vorteile für Manager.</p>
<h4>Beispiele aus der Praxis:</h4>
<p>Streaming-Dienste initiierten den „Cable Cut“ – Konsumenten wenden sich ab von traditionellen TV-Sendern und gehen dazu über, ihre Unterhaltung über Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime und Paramount+ zu beziehen. In diesem Bereich sehen wir aktuell zahlreiche Mergers &amp; Acquisitions: Viacom und CBS, Warner Media und Discovery, Amazon und MGM. Hier finden sich alle aufgeführten Motivationen wieder: Gegen die Platzhirsche Netflix und Amazon Prime schließen sich kleinere Unternehmen zusammen und bieten über eigenen Streaming-Plattformen ihre zusammengelegten Bibliotheken an. Die Unternehmen kaufen „einzigartige“ Lizenzen und Content ein.</p>
<p><strong>Weiterführende Erläuterungen:</strong> <a href="https://corporate-finance.org/horizontale-und-vertikale-merger/">Horizontale und Vertikale Merger</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Burggraben &#8211; Konkurrenzvorteile gegenüber Wettbewerbern</title>
		<link>https://corporate-finance.org/der-burggraben-konkurrenzvorteile-gegenueber-wettbewerbern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2021 11:03:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe & Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Burggraben]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein wirtschaftlicher Burggraben ist ein Wettbewerbsvorteil, der nur schwer kopiert oder nachgeahmt werden kann und somit ein Hindernis für den Wettbewerb mit anderen Firmen darstellt. Patente, Markenidentität, Technologie, Einkaufsmacht und betriebliche Effizienz stellen übliche Burggräben her und somit einen Vorteil von Unternehmen gegenüber ihren Wettbewerbern. Wie es funktioniert/Beispiel: Vor langer Zeit waren Burgen traditionell zum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein wirtschaftlicher Burggraben ist ein Wettbewerbsvorteil, der nur schwer kopiert oder nachgeahmt werden kann und somit ein Hindernis für den Wettbewerb mit anderen Firmen darstellt.  Patente, Markenidentität, Technologie, Einkaufsmacht und betriebliche Effizienz stellen übliche Burggräben her und somit einen Vorteil von Unternehmen gegenüber ihren Wettbewerbern.</strong></p>
<h2>Wie es funktioniert/Beispiel:</h2>
<p>Vor langer Zeit waren Burgen traditionell zum Teil Stadt und zum Teil Verteidigungsanlage. Der Burggraben war ein wichtiger Teil dieser Verteidigung &#8211; indem er die Burg mit Wasser umgab, wurde das Eindringen in die Festung erschwert. Je breiter der Burggraben, desto schwieriger war es, eine Burg anzugreifen.</p>
<p>Unternehmen sind mittelalterlichen Burgen nicht unähnlich. Ein erfolgreiches Unternehmen wird zweifellos Wettbewerber anlocken. Wenn es diesen Wettbewerbern gelingt, Marktanteile zu gewinnen, werden sie die Ertragsfähigkeit des ursprünglichen Unternehmens untergraben.</p>
<p>Daher sind die erfolgreichsten Unternehmen diejenigen, die über eine Art nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verfügen. Diese Unternehmen sind in der Lage, ihren Erfolg trotz der unvermeidlichen Angriffe von Konkurrenten aufrechtzuerhalten. Unternehmen mit einem breiten wirtschaftlichen Burggraben verfügen über Geschäftsmodelle, die für Konkurrenten schwer &#8211; oder in manchen Fällen sogar unmöglich &#8211; zu nachzuahmen oder zu übertreffen sind.</p>
<h3>Arten von Burggräben</h3>
<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen breiten wirtschaftlichen Burggraben zu schaffen. In einigen Fällen können Unternehmen eine Kostenführerschaft innerhalb einer Branche erreichen. Wenn ein Unternehmen Produkte günstiger als jedes andere Unternehmen anbieten kann, dann kann es seine Konkurrenten aus dem Geschäft drängen.</p>
<p>Aldi, Lidl und Wal-Mart sind perfekte Beispiele für Kostenführerschaften in der Praxis. Die jeweiligen Unternehmen kontrollieren so viel Einzelhandelsfläche, dass sie in der Lage sind, von den Lieferanten die niedrigstmöglichen Preise zu verlangen. Andere Unternehmen würden Jahrzehnte erfolgreicher Expansion benötigen, um mit der enormen Größe und dem Umfang von  Aldi, Lidl und Wal-Mart mithalten zu können, genießen die Unternehmen einen nachhaltigen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Mit anderen Worten: Sie hat einen breiten Burggraben.</p>
<p>Ein weiterer häufiger Graben betrifft den Markennamen und das Image eines Unternehmens. Die Verbraucher werden immer wieder zu ihren Lieblingsmarken greifen und einen Aufpreis zahlen, selbst wenn es mehrere billigere generische Äquivalente auf dem Markt gibt. Ein klassisches Beispiel ist Coca-Cola. Obwohl Coke mit dutzenden homogener Erfrischungsgetränke konkurriert, gelingt es dem Unternehmen immer noch, 20 bis 30 % mehr zu verlangen als für generische Marken. Der Grund: Die Verbraucher identifizieren sich mit Coke und kaufen immer wieder ihre Lieblingsmarke.</p>
<p>In diesem Zusammenhang muss natürlich auch eines der prominentesten Beispiele fallen &#8211; Apple.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-586" src="https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2021/10/Steve-Jobs_Burggraben_iOS.jpg" alt="Apple - Burggraben gegenüber iOS" width="300" height="173" /></p>
<p>Durch das besondere Life-Style-Image, die Exklusivität von iOS und das geräteübergreifende Ökosystem bieten einen immensen Burggraben gegenüber der Android-Konkurrenz.</p>
<h3>Die Gefahren eines schmalen Burggrabens</h3>
<p>Ein schmaler Burggraben macht es schwierig, eine überdurchschnittliche Rentabilität aufrechtzuerhalten. Unternehmen mit einem schmalen Burggraben können eine Zeit lang ein enormes Wachstum verzeichnen, aber unweigerlich überqueren die Wettbewerber diesen Graben und greifen den Vorteil der Burg an, wodurch die Rentabilität untergraben wird.</p>
<p>Ein klassisches Beispiel hierfür ist Palm. Die Personal Digital Assistants (PDAs) dieses Unternehmens eroberten Ende der 1990er Jahre den Markt im Sturm. Doch bis 2001 traten mehrere große Wettbewerber in den Markt ein. Hewlett-Packard führte eine neue Reihe von PDAs ein, ebenso wie Sony und Research in Motion. Die Mobiltelefonhersteller begannen sogar, PDA-ähnliche Elemente in ihre Handys zu integrieren. Das Ergebnis: Das Produkt von Palm wurde schnell zur Massenware und das Wachstum des Unternehmens verpuffte dementsprechend.</p>
<h4>Die Bedeutung für Investoren:</h4>
<p>Das Vorhandensein und die Größe eines wirtschaftlichen Burggrabens korreliert mit der Fähigkeit eines Unternehmens, langfristig rentabel zu sein. Daher achten viele Investoren und Kapitalgeber bei ihrer Investitionsentscheidung auf den wirtschaftlichen Burggraben eines Unternehmens. Die Messung der tatsächlichen Größe des Burggrabens ist schwierig und kann oft nicht mathematisch erfolgen. Das Konzept wird jedoch von vielen unterstützt, insbesondere von Warren Buffett, dem der Begriff oft zugeschrieben wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Umlaufvermögen &#8211; Current Assets</title>
		<link>https://corporate-finance.org/das-umlaufvermoegen-current-assets/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 19:21:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe & Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Current Assets]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfristige Vermögenswerte]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufvermögen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Umlaufvermögen, beziehungsweise die kurzfristigen Vermögenswerte (oder auch Current Assets genannt) sind Vermögenswerte, welche innerhalb eines Geschäftsjahres in Barmittel umgetauscht werden könnten. Es stellt eine wichtige Information dar, weil es Aufschluss darüber gibt, über wie viel liquide Mittel ein Unternehmen in den nächsten 12 Monaten -abseits von externen Finanzierungsquellen- verfügen kann. Kurz zusammengefasst ist ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Umlaufvermögen, beziehungsweise die kurzfristigen Vermögenswerte (oder auch Current Assets genannt) sind Vermögenswerte, welche innerhalb eines Geschäftsjahres in Barmittel umgetauscht werden könnten</strong>. Es stellt eine wichtige Information dar, weil es <strong>Aufschluss darüber gibt, über wie viel liquide Mittel ein Unternehmen in den nächsten 12 Monaten -abseits von externen Finanzierungsquellen- verfügen kann</strong>. Kurz zusammengefasst ist ein Indikator darüber, wie das Unternehmen sein laufendes Tagesgeschäft finanzieren kann und wie liquide ein Unternehmen ist. Das V<strong>erhältnis von Umlaufvermögen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten ist für die Beurteilung der Liquidität besonders wichtig</strong>.</p>
<h4>Posten, die zum Umlaufvermögen, beziehungsweise den Current Assets gehören sind beispielsweise:</h4>
<ul>
<li>Kurzfristige Anzahlungen sind Vorauszahlungen für Ausgaben, die voraussichtlich in den nächsten zwölf Monaten anfallen werden.</li>
<li>Lagerbestände sind Gegenstände, die von einem Unternehmen zum Zweck der Produktion oder des Verkaufs gehalten werden. Dazu gehören Rohmaterial, unfertige Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse.</li>
<li>Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um Gelder, die von Kunden noch nicht eingezogen wurden. Sie werden in der Bilanz nach Abzug aller Rückstellungen für unsichere Forderungen ausgewiesen.</li>
<li>Kurzfristige Anlagen sind Investitionen, die ein Unternehmen voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate verkaufen wird.</li>
<li>Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen den Kassenbestand, Bankguthaben und alle Finanzinstrumente, die ohne wesentlichen Wertverlust in Zahlungsmittel umgewandelt werden können.</li>
</ul>
<p><u>Folgende Posten sind kein Bestandteil des Umlaufvermögens:</u> Barmittel mit Verfügungsbeschränkung (das heißt Barmittel, die nicht abgehoben oder für den laufenden Betrieb verwendet werden können), abschreibungsfähige Vermögenswerte, Forderungen, die nicht innerhalb von 12 Monaten oder weniger fällig sind und Grundstücke.</p>
<p>Dem Umlaufvermögen gegenüber stehen die <a href="https://corporate-finance.org/kurzfristige-verbindlichkeiten-current-liabilities/">kurzfristigen Verbindlichkeiten (Current Liabilities)</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurzfristige Verbindlichkeiten &#8211; Current Liabilities</title>
		<link>https://corporate-finance.org/kurzfristige-verbindlichkeiten-current-liabilities/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2021 17:59:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe & Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Current Liabilities]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfristige Verbindlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurzfristige Verbindlichkeiten sind jene Verbindlichkeiten, die in weniger als einem Jahr fällig sind. Im Englischen heißen diese Current Liabilities oder auch Short-Term Liabilities. Verbindlichkeiten sind finanzielle Verpflichtungen, für deren Erfüllung die Übertragung von Vermögenswerten (hauptsächlich Barmitteln) erforderlich ist. Sie werden nach der Dringlichkeit ihrer Erfüllung in kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten eingeteilt. Der Vergleich von kurzfristigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurzfristige Verbindlichkeiten sind jene Verbindlichkeiten, die in weniger als einem Jahr fällig sind. </strong>Im <strong>Englischen heißen diese Current Liabilities</strong> oder auch <strong>Short-Term Liabilities</strong>.</p>
<p><strong>Verbindlichkeiten sind finanzielle Verpflichtungen</strong>, für deren Erfüllung die Übertragung von Vermögenswerten (hauptsächlich Barmitteln) erforderlich ist. Sie werden nach der Dringlichkeit ihrer Erfüllung in<strong> kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten eingeteilt</strong>. Der Vergleich von kurzfristigen Verbindlichkeiten mit kurzfristigen Vermögenswerten (Current Assets) hilft Gläubigern, Schuldnern und Investoren, die Liquiditätslage eines Unternehmens zu beurteilen.</p>
<p><u>Aber</u>: Nicht alle Verbindlichkeiten sind Schulden!</p>
<h4>Unternehmen können verschiedene andere Arten von kurzfristigen Verbindlichkeiten haben. Dazu gehören neben anderen:</h4>
<ul>
<li>anstehende Gehaltszahlungen &amp; Bonuszahlungen</li>
<li>Rechtsstreitigkeiten</li>
<li>Zahlungen an Lieferanten</li>
<li>bestimmte Derivate</li>
<li>Aktienrückkaufprogramme</li>
<li>Ausschüttungen von Dividenden</li>
</ul>
<p>Der wichtigste Aspekt ist jedoch, dass diese Beträge <strong>innerhalb der nächsten 12 Monate fällig</strong> sein müssen.</p>
<p>Darüber hinaus stellen kurzfristige Verbindlichkeiten den Teil der jeweiligen langfristigen Verbindlichkeiten dar, der innerhalb der nächsten 12 Monate fällig ist.</p>
<p>Informationen über die kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens sind ein Schlüsselelement für eine genaue Finanzberichterstattung und ein entscheidender Bestandteil einer fundierten finanzwirtschaftlichen Analyse. Obwohl das <a href="https://www.fasb.org/facts/" target="_blank" rel="noopener">Financial Accounting Standards Board (FASB)</a>, die <a href="https://www.sec.gov/about/what-we-do" target="_blank" rel="noopener">Securities and Exchange Commission (SEC)</a> und andere Aufsichtsbehörden festlegen, wie und wann die Verbindlichkeiten eines Unternehmens ausgewiesen werden müssen, und obwohl die Verbindlichkeiten einen erheblichen Teil der Bilanz ausmachen, müssen nicht alle Verbindlichkeiten in der Bilanz erscheinen, weshalb Analysten auch den Anhang zum Jahresabschluss eines Unternehmens sorgfältig prüfen.</p>
<p>Innerhalb der Kennzahlenanalyse sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten (Current Liabilities) eine wichtige Größe für die Berechnung des Net Working Capital Ratios. Gegenüber den kurzfristigen Verbindlichkeiten steht <a href="https://corporate-finance.org/das-umlaufvermoegen-current-assets/">das Umlaufvermögen (auch &#8222;Kurzfristigen Vermögenswerte&#8220; oder Current Assets genannt)</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Net Working Capital &#8211; Das (Netto-) Umlaufvermögen</title>
		<link>https://corporate-finance.org/net-working-capital-nettoumlaufvermoegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2021 19:12:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formeln & Berechnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Net Working Capital]]></category>
		<category><![CDATA[Nettoumlaufvermögen]]></category>
		<category><![CDATA[NUV]]></category>
		<category><![CDATA[NWC]]></category>
		<category><![CDATA[Working Capital]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://corporate-finance.org/?p=542</guid>

					<description><![CDATA[Das Umlaufvermögen (/Betriebskapital), beziehungsweise Net Working Capital (auch Working Capital) genannt, ist das Kapital, das einem Unternehmen für das profane Tagesgeschäft zur Verfügung steht. Es entspricht den Kurzfristigen Vermögensgegenständen (Current Assets) eines Unternehmens, reduziert um die kurzfristigen, in der Regel zinslos finanzierten, Verbindlichkeiten (Current Assets). Die Formel lautet demnach: &#160; Nettoumlaufvermögen = Kurzfristige Vermögenswerte &#8211; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Umlaufvermögen (/Betriebskapital)</strong>, beziehungsweise <strong>Net Working Capital (auch Working Capital)</strong> genannt, ist das Kapital, das einem Unternehmen für das profane Tagesgeschäft zur Verfügung steht. Es entspricht den Kurzfristigen Vermögensgegenständen (Current Assets) eines Unternehmens, reduziert um die kurzfristigen, in der Regel zinslos finanzierten, Verbindlichkeiten (Current Assets). Die Formel lautet demnach:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Nettoumlaufvermögen = Kurzfristige Vermögenswerte &#8211; Kurzfristige Verbindlichkeiten</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">beziehungsweise</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Net Working Capital = Current Assets &#8211; Current Liabilities</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://corporate-finance.org/kurzfristige-verbindlichkeiten-current-liabilities/">Kurzfristige Verbindlichkeiten – Current Liabilities</a> sind Vermögenswerte, die voraussichtlich innerhalb eines Betriebszyklus oder von 12 Monaten in Bargeld umgewandelt werden können. Dazu gehören Barmittel, kurzfristige Investitionen, Forderungen, Lagerbestände und weitere.</p>
<p><u>Kurzfristige Verbindlichkeiten (Current Liabilities)</u> sind Forderungen an ein Unternehmen, die innerhalb eines Geschäftszyklus oder 12 Monaten beglichen werden müssen. Dazu gehören Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der kurzfristig zu Tilgende Teil von Darlehen, Steuerverbindlichkeiten, Rückstellungen und weitere.</p>
<h2>Kennzahlenanalyse &#8211; Was sagt das Net Working Capital aus?</h2>
<p>Das <strong>Net Working Capital ist ein gängiger Indikator, welcher Auskunft über die Liquidität, Effizienz und allgemeine Verfassung eines Unternehmens gibt</strong>. Da das Working Capital eines Unternehmens die flüssigen Mittel, Lagerbestände, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, kurzfristige Verbindlichkeiten und weitere kurzfristige Konten berücksichtigt, spiegelt es die Ergebnisse einer Vielzahl von Unternehmensaktivitäten wider. Hierzu gehören die Lagerverwaltung, das Forderungsmanagement, die Umsatzerfassung und der Begleichung von Zahlungen an Lieferanten.</p>
<ul>
<li>Ein <u>positives Net Working Capital</u> zeigt im Allgemeinen an, dass ein Unternehmen in der Lage ist, seine kurzfristigen Verbindlichkeiten fast sofort zu tilgen.</li>
<li>Ein <u>negatives Net Working Capital</u> bedeutet im Allgemeinen hingegen, dass ein Unternehmen dazu nicht in der Lage ist. Aus diesem Grund reagieren Analysten empfindlich auf einen Rückgang des Umlaufvermögens; es deutet darauf hin, dass ein Unternehmen übermäßig verschuldet ist, dass es Schwierigkeiten hat, seinen Umsatz zu halten oder zu steigern, dass es Rechnungen zu schnell bezahlt oder Forderungen zu langsam eintreibt. Erhöhungen des Umlaufvermögens deuten dagegen auf das Gegenteil hin.</li>
</ul>
<h3>Was gilt es zu beachten?</h3>
<p>Wie jede andere Kennzahl muss auch das Net Working Capital eines Unternehmens im Kontext seiner Branche und im Vergleich zu seinen Mitbewerbern betrachtet werden. Zwar ist die Höhe der Differenz zwischen kurzfristigen Vermögenswerten und kurzfristigen Verbindlichkeiten wichtig, doch ist es oft sinnvoller, ihr Verhältnis zu vergleichen, das durch die Berechnung des <u>Working Capital Ratios</u> (auch Current Ratio oder „Umlaufkapitalquote“ genannt) ermittelt wird.</p>
<p>Obwohl ein stark ausgeprägtes Working Capital für die Liquidität eines Unternehmens notwendig ist, sollte es nicht zu hoch sein, da die Rendite der kurzfristigen Vermögenswerte in der Regel weit unter der Rendite von langfristigen Vermögenwerten liegt. Die Effizienz, mit der ein Unternehmen sein Umlaufvermögen einsetzt, wird häufig anhand des <u>Working Capital Turnovers (Umschlagshäufigkeit des Working Capitals)</u> gemessen.</p>
<h3>Ein Beispiel zur Berechnung des Net Working Capitals / des Umlaufvermögens</h3>
<p><a href="https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2021/07/Net-Working-Capital-Das-Umlaufvermoegen.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-556" src="https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2021/07/Net-Working-Capital-Das-Umlaufvermoegen.png" alt="Net Working Capital - Beispiel" width="808" height="146" srcset="https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2021/07/Net-Working-Capital-Das-Umlaufvermoegen.png 808w, https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2021/07/Net-Working-Capital-Das-Umlaufvermoegen-300x54.png 300w, https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2021/07/Net-Working-Capital-Das-Umlaufvermoegen-768x139.png 768w" sizes="(max-width: 808px) 100vw, 808px" /></a></p>
<p>Anhand der Formel für das Net Working Capital und den Informationen aus dem Bild können wir das Umlaufvermögen von Unternehmen Y berechnen:</p>
<p style="text-align: center;">245.000 Euro &#8211; 140.000 Euro = <strong>105.000 Euro<br />
</strong></p>
<h4>Praxisbezug</h4>
<p>Wenn ein Unternehmen nicht sorgfältig gemanagt wird und bei im Bereich des Corporate Finance bei der Finanzierung von Investitionen Fehler begangen werden, kann ihm die Liquidität ausgehen. Dies kann beispielsweise geschehen, indem ein Unternehmen den Großteil vergangener Investitionen mit Barmitteln finanziert hat, anstatt sich um eine langfristige Finanzierung zu bemühen. Besonders in Zeiten einer Niedrigzinspolitik können Investitionen günstig finanziert werden und Darlehnstilgungen aus der laufenden Investitionsrendite bedient werden. Der Barmittelbestand bzw. der Cash-Bestand wird geschont und bleibt für andere Zwecke -beispielsweise kurzfristige Investitionsmöglichkeiten- vorhanden. Schlechte Finanzierungen von Investitionen und eine ungenügende Kapitalstruktur können zu einer geringen Liquidität führen.</p>
<p>Das Unternehmen könnte scheitern, obwohl es eigentlich Investieren und Gewinne erwirtschaften könnte. Die effizientesten Unternehmen investieren klug, um solche Situationen zu vermeiden.</p>
<p>In diesem Zusammenhang das Working Capital Ratio und das Working Capital Turnover weitere interessante Kennzahlen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Capital Expenditure / CapEx &#8211; Investitionsausgaben</title>
		<link>https://corporate-finance.org/capex-investitionsausgaben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2021 19:10:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe & Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[CAPEX]]></category>
		<category><![CDATA[Capital Expenditure]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionsausgaben]]></category>
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					<description><![CDATA[Capital Expenditures / CapEx oder Investitionsausgaben sind Ausgaben, die für den Kauf, die Modernisierung, die Verbesserung oder die Verlängerung der Lebensdauer von langfristigen Vermögenswerten verwendet werden. Langfristige Vermögenswerte sind in der Regel Immobilien, Infrastruktur oder Ausrüstung mit einer Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr. Dies können beispielsweise Maschinen, Immobilien und Ersatzteile sein. Die Formel zur CAPEX-Berechnung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Capital Expenditures / CapEx oder Investitionsausgaben sind Ausgaben, die für den Kauf, die Modernisierung, die Verbesserung oder die Verlängerung der Lebensdauer von langfristigen Vermögenswerten verwendet werden</strong>. Langfristige Vermögenswerte sind in der Regel Immobilien, Infrastruktur oder Ausrüstung mit einer Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr. Dies können beispielsweise Maschinen, Immobilien und Ersatzteile sein.</p>
<p><strong>Die Formel zur CAPEX-Berechnung lautet:</strong></p>
<p><em><strong><a name="CAPEX"></a>CAPEX = Anlagevermögen Periodenende – Anlagevermögen Periodenbeginn + Abschreibungen</strong></em></p>
<h3>Ein Beispiel für Capital Expenditure / Investitionsausgaben</h3>
<p>Das Unternehmen Z möchte einen neuen Lieferwagen für 80.000 € kaufen. Wenn Unternehmen Z die 80.000 € ausgibt, erhöht sich der Buchwert der Vermögenswerte des Unternehmens um 80.000 €. Dieser Betrag wird im Cashflow-Statement / in der Kapitalflussrechnung des Unternehmens im Abschnitt als CapEx verbucht, also als Verwendung von Kapital für Investitionen in das Unternehmen.<br />
Die Investition von 80.000 € wird von Unternehmen Z in den Folgejahren abgeschrieben &#8211; die Abschreibungen findet sich ebenfalls im Income Statement (der Gewinn- und Verlustrechnung) wieder. Die Dauer der Abschreibung des Fahrzeugs (und damit die Höhe des jährlichen Abschreibungsaufwands) wird durch die von Unternehmen Z gewählte Abschreibungsmethode bestimmt (in der Regel ist das die lineare Abschreibung).</p>
<p>Viele Unternehmen legen <strong>Mindestbeträge für CapEx / Investitionsausgaben</strong> fest. Das heißt, dass Investitionsausgaben, welche unter dem Schwellenwert liegen, einfach als Aufwand verbucht werden, unabhängig davon, dass sie einen Investitionscharakter haben. Dies geschieht, um die Buchführung zu vereinfachen und zu vermeiden, dass in jeder Periode unbedeutende Abschreibungsaufwendungen für geringwertige Wirtschaftsgüter verbucht werden müssen.</p>
<h3>Weshalb der Posten CapEx interessant ist:</h3>
<p>Zur besseren Interpretation sollten Capex, respektive Investitionen, in zwei Arten unterteilt werden:</p>
<ul>
<li><u>Erhaltungs- / Ersatzinvestitionen</u>, bei denen das Unternehmen Investitionen tätigt, um die Nutzungsdauer bestehender Vermögenswerte zu verlängern beziehungsweise um diese zu ersetzen.</li>
<li><u>Erweiterungsinvestitionen</u>, bei denen das Unternehmen neue Vermögenswerte erwirbt, um sein Geschäft auszubauen.</li>
</ul>
<p><strong>! Achtung</strong>: Kapital, das für Reparaturen oder für die laufende, reguläre Instandhaltung von Anlagen ausgegeben wird, stellen keine Investitionsausgaben dar. Diese Ausgaben werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand verbucht.</p>
<p>Der CapEx wird beispielsweise bei der Berechnung des <a href="https://corporate-finance.org/free-cash-flow-freier-cash-flow/">Free Cash Flows</a> berücksichtig.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CPPI (Constant Proportion Portfolio Insurance) &#8211; Portfolio Insurance Strategie</title>
		<link>https://corporate-finance.org/cppi-constant-proportion-portfolio-insurance-portfolio-insurance-strategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2019 14:50:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Modelle & Tools]]></category>
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					<description><![CDATA[Die „Portfolioversicherung“ bezieht sich auf die Portfoliomanagement-Technik, die gewährleistet soll, dass der Portfoliowert bei Fälligkeit oder bis zur Fälligkeit größer oder gleich einer bestimmten unteren Grenze (dem Floor) sein soll. Der Floor wird hierbei typischerweise als Prozentsatz gemessen an der Erstinvestition festgelegt. Dem Anleger ermöglicht diese Technik das Abwärtsrisiko zu begrenzen, während er gleichzeitig bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die „Portfolioversicherung“ bezieht sich auf die Portfoliomanagement-Technik, die gewährleistet soll, dass der Portfoliowert bei Fälligkeit oder bis zur Fälligkeit größer oder gleich einer bestimmten unteren Grenze (dem Floor) sein soll. Der Floor wird hierbei typischerweise als Prozentsatz gemessen an der Erstinvestition festgelegt. Dem Anleger ermöglicht diese Technik das Abwärtsrisiko zu begrenzen, während er gleichzeitig bei einer Aufwärtsbewegung des Marktes, die sich jedoch im Vergleich zum ungeschützten Portfolio reduziert. Somit gilt auch hier das Prinzip, dass ein geringeres Risiko zu geringeren Ertragsmöglichkeiten führt. Die optionsbasierte Portfolioversicherung kombiniert eine Position der risikoreichen Vermögenswerte (Basiswerte wie Aktien oder Aktienindizes) mit einer Put-Option auf diesen Vermögenswert. In vielen Fällen sind Optionen auf einen bestimmten Fonds oder ein bestimmtes Portfolio nicht auf dem Markt verfügbar: Ein alternativer Ansatz besteht darin, eine Portfolioversicherung mit konstantem Anteil (Constant Proportion Portfolio Insurance – kurz: CPPI) zu verwenden, die von Black und Jones sowie Black und Perold populär gemacht wurde.</p>
<p>Demnach ist ein CPPI-Fonds, ein Fonds, bei dem der Manager dynamisch in risikoreiche Anlagen (Basiswerte wie Aktien oder Aktienindizes) und in nicht risikoreiche Anlagen (Anleihen, Geldmarktfonds) investiert, um die Erhaltung des investierten Kapitals zu gewährleisten. Bei steigenden Aktienkursen wird immer mehr in Aktien und Aktienindizes investiert, bei fallenden Kursen entgegen weniger. Die Umschichtung erfolgt hierbei regelmäßig, meist sogar täglich. Der CPPI ist eine gängige Strategie für die Portfolioversicherung und wird häufig für Garantiefonds verwendet.</p>
<p><strong>Floor</strong>: Garantierter Wert des Portfolios am Ende der Anlageperiode<br />
<strong>Cushion</strong>: Um sein Ziel zu erreichen, definiert der Manager den &#8222;Cushion&#8220; oder den Prozentsatz des Fondsvermögens, der ohne Einfluss auf das Schutzniveau (den Floor) gefährdet werden kann.<br />
Stellt die Differenz zwischen dem Net Present Values der Anlage und dem „Floor“ dar<br />
<strong>Exposure</strong>: Betrag, welcher in risikoreiche Anlagen investiert wird.<br />
<strong>Multiplikator</strong>: Ergibt sich aus Annahme, wie stark der Wert der risikoreichen Anlage über Nacht fallen könnte. Auch bekannt als <em>Maximum tolerable discrete loss</em> und <em>Multiplier</em></p>
<h2>Beispiel</h2>
<p>Angenommen der Fondsmanager garantiert 1.000 € in einem Jahr und der abgezinste Barwert (Net Present Value) beträgt 950 €. So hat der Fondsmanager 50 € übrig, welche er in risikoreiche Anlagen investieren kann. Der Manager geht aber von der Annahme aus, dass die risikoreichen Anlagen über den Tag maximal 20 Prozent an Wert verlieren (siehe hierzu Proportionalitätsfaktor). Der Multiplikator beträgt demnach 5, welches sich aus 100 % geteilt durch 20 % ergibt. Ein Verlust von 50 € ist akzeptabel, sodass er insgesamt 250 € in risikoreiche Anlagen investieren kann (50 * Multiplikator). Im Worst-Case-Szenario fallen die Kurse der risikoreichen Anlagen um 20 Prozent, die Garantie kann dennoch erfüllt werden. Der Fonds wird mit risikofreien Anlagen (beispielsweise Anleihen und Geldmarktfonds) in Höhe von 750 € aufgefüllt, welche sich aus dem Barwert (Net Present Value) von 950 € abzüglich der 200 € ergeben. Die Verteilung wird regelmäßig neu definiert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die besten Python Module und Bibliotheken für Corporate Finance und Financial Data Scientists</title>
		<link>https://corporate-finance.org/die-besten-python-module-und-bibliotheken-fuer-corporate-finance-und-financial-data-scientists/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 12:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Modelle & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Python]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Datenanalyse und Datenwissenschaft tätige Finance-Fachleute verwenden R, Python und andere Programmiersprachen zur Analyse von Datensätzen. Die voranschreitende Kopplung von menschlicher Expertise mit intelligenten Maschinen, welche als Augmented Intelligence und mit dem Akronym AI definiert wird, hat zur Folge, dass mit dem &#8222;Financial Data Scientist&#8220; ein neues Berufsbild entsteht (&#x2197;). Python gewinnt in diesem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Datenanalyse und Datenwissenschaft tätige Finance-Fachleute verwenden R, Python und andere Programmiersprachen zur Analyse von Datensätzen. Die voranschreitende Kopplung von menschlicher Expertise mit intelligenten Maschinen, welche als Augmented Intelligence und mit dem Akronym AI definiert wird, hat zur Folge, dass mit dem &#8222;Financial Data Scientist&#8220; ein neues Berufsbild entsteht (<a href="https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&amp;artid=2018047805&amp;titel=Neues-Berufsbild-Financial-Data-Scientist" target="_blank" rel="noopener"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2197.png" alt="↗" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a>).<br />
Python gewinnt in diesem Zusammenhang stark an Bedeutung und wird zu einer bevorzugten Programmiersprache für Datenanalysen und -auswertungen. Zudem verfügt Python über eine sehr aktive Community, welche stetig dem Wachstum der Python-Bibliotheken beitragen. Allein auf Github, einer bekannten Plattform für Code-Hosting, finden sich Python-Pakete für nahezu alle Anwendungsbereiche.<br />
Das Folgende zeigt einen Auszug der populärsten Python-Pakete und -Bibliotheken, welche von Finance-Fachleuten und Financial Data Scientists zur quantitative Analyse verwendet werden.</p>
<h2>Python-Finanzinstrumente</h2>
<p><a href="https://github.com/PyDataBlog/Python-for-Data-Science/blob/master/README.md" target="_blank" rel="noopener">Python-for-Data-Science</a> &#8211; Python-for-Data-Science ist eine Python-Bibliothek zum Ausführen grundlegender Finance-Operationen, speziell im Bereich der Aktienanalyse.</p>
<p><a href="https://github.com/jsmidt/QuantPy" target="_blank" rel="noopener">QuantPy</a> &#8211; Einige aktuelle Funktionen: Portfolio-Klasse, welche tägliche Renditen von Yahoo importieren kann; Berechnung der optimalen Gewichtungen für das Sharpe-Ratio und der Effizienzkurve, respektive des effizienten Randes.</p>
<p><a href="http://pynance.net/" target="_blank" rel="noopener">pynance</a> &#8211; PyNance ist eine Open-Source-Software zum Abrufen, Analysieren und Visualisieren von Daten von Aktien- und Derivatemärkten. Es enthält Werkzeuge zum Generieren von Features und Labels für Algorithmen zum maschinellen Lernen.</p>
<p><a href="https://github.com/bpsmith/tia" target="_blank" rel="noopener">tia</a> &#8211; TIA ist ein Toolkit, das Bloomberg-Datenzugriff, einfachere PDF-Generierung, Backtesting-Funktionalität, technische Analysefunktionen, Renditeanalyse und einige Windows-Tools bietet.</p>
<p><a href="https://github.com/vollib/vollib" target="_blank" rel="noopener">vollib</a> &#8211; vollib ist eine Python-Bibliothek zur Berechnung von Optionspreisen, der Impliziten Volatilität und Griechen (Delta, Gamma, Vega und Theta) unter der Verwendung von Black, Black-Scholes und Black-Scholes-Merton.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Automatisch aktualisierende Watchlist dank Google Spreadsheet</title>
		<link>https://corporate-finance.org/automatisch-aktualisierende-watchlist-dank-google-spreadsheet/</link>
					<comments>https://corporate-finance.org/automatisch-aktualisierende-watchlist-dank-google-spreadsheet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 21:53:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Modelle & Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein nützliches Werkzeug zur Überwachung eine Aktien-Watchlist kann mithilfe von Google Spreadsheet erstellt werden. Die Google-Finance-Funktionen ermöglichen eine permanente Abfrage von Google-Finance Marktdaten. Ein kurzer Blick auf das Spreadsheet zeigt die Entwicklungen potenzieller Kaufkandidaten und wie weit diese von den gewünschten Kennzahlen entfernt sind (beispielsweise Price-Earnings Ratio, eigene Unternehmensbewertung). Google-Finance-Funktionen Zuerst gilt es gewünschte Google-Finance-Funktionen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein nützliches Werkzeug zur Überwachung eine Aktien-Watchlist kann mithilfe von Google Spreadsheet erstellt werden. Die Google-Finance-Funktionen ermöglichen eine permanente Abfrage von Google-Finance Marktdaten. Ein kurzer Blick auf das Spreadsheet zeigt die Entwicklungen potenzieller Kaufkandidaten und wie weit diese von den gewünschten Kennzahlen entfernt sind (beispielsweise Price-Earnings Ratio, eigene Unternehmensbewertung).</p>
<h2>Google-Finance-Funktionen</h2>
<p>Zuerst gilt es gewünschte Google-Finance-Funktionen ausfindig zu machen. Hierfür listet Google eine <a href="https://support.google.com/docs/table/25273?visit_id=0-636681314554591954-2107957017&amp;hl=en&amp;rd=1" target="_blank" rel="noopener">Tabelle mit allen möglichen Attributen</a>, welche sich nach Finance-Bestimmtheit filtern und/oder durchsuchen lässt.</p>
<p>Soll die Google-Finance-Funktion verwendet werden, um eine der Aktien-Attribute anzuzeigen, verwenden wir die folgende Formel in der Zelle:<br />
<center><em><strong>=GoogleFinance(&#8222;Stockticker:Aktiensymbol&#8220;; &#8222;Attribut&#8220;)</strong></em></center></p>
<p>Der Stockticker gibt hierbei an, von welchem Börsenplatz Google den Kurs abfragen soll. Persönlich greife ich bevorzugt auf das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse &#8222;XETRA&#8220; zu. Folgende Stockticker sind mir für die Google Finance Anwendung bekannt:</p>
<ul>
<li>ETR für XETRA</li>
<li>FRA für Börse Frankfrurt</li>
<li>NYSE für NASDAQ</li>
</ul>
<p>Dies bedeutet, dass wenn das aktuelle Price-Earnings Verhältnis der Volkswagen AG angezeigt werden soll, lautet die Eingabe:<br />
<center><em><strong>=GoogleFinance(&#8222;ETR:VOW3&#8220;; &#8222;PE&#8220;)</strong></em></center></p>
<p>Zur Veranschaulichung befindet sich eine beispielhafte <a href="https://docs.google.com/spreadsheets/d/1erUn2OXVs1HKl3mURbCADALjFQERS3GjkTHLA5hGfZA/edit?usp=sharing" target="_blank" rel="noopener">Watchlist unter diesem Link</a>.</p>
<p>Die einzigen Spalten welche mit eigenen Werten ausgefüllt werden müssen, verfügen über eine farblich hinterlegte Überschrift. Alle restlichen Felder werden durch Formeln selbstständig gefüllt. Die Überschriften verfügen teilweise über eine Doppelfunktion und stellen das Abfrageattribut für Google-Finance dar.</p>
<p><a href="https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2018/07/Google-Finance-Watchlist.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-368 size-large" src="https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2018/07/Google-Finance-Watchlist-1024x79.jpg" alt="Google-Finance-Watchlist" width="1024" height="79" srcset="https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2018/07/Google-Finance-Watchlist-1024x79.jpg 1024w, https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2018/07/Google-Finance-Watchlist-300x23.jpg 300w, https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2018/07/Google-Finance-Watchlist-768x59.jpg 768w, https://corporate-finance.org/wp-content/uploads/2018/07/Google-Finance-Watchlist.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p><strong>Folgende Abfragen und Formeln sind hinterlegt:</strong><br />

<table id="tablepress-1" class="tablepress tablepress-id-1">
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-1">
	<td class="column-1">Spalte A: </td><td class="column-2">=GOOGLEFINANCE($B<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>;"name")</td><td class="column-3">Name der Aktiengesellschaft</td>
</tr>
<tr class="row-2">
	<td class="column-1">Spalte B:</td><td class="column-2">Stockticker:Aktiensymbol</td><td class="column-3">Stockticker</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1">Spalte C:</td><td class="column-2">=GOOGLEFINANCE($B<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>;"marketcap")<br />
</td><td class="column-3">Marktkapitalisierung</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1">Spalte D:</td><td class="column-2">=GOOGLEFINANCE($B<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>;"price")</td><td class="column-3">Aktienkurs</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1">Spalte E:</td><td class="column-2">=IFERROR(GOOGLEFINANCE($B<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>;"PE");"N/A")</td><td class="column-3">Kurs-Gewinn-Verhältnis</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1">Spalte F:</td><td class="column-2">=GOOGLEFINANCE($B<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>;"EPS")</td><td class="column-3">Gewinn je Aktie</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1">Spalte G:</td><td class="column-2">=F<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>/D<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT></td><td class="column-3">Gewinnrendite</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1">Spalte H:</td><td class="column-2">=GOOGLEFINANCE($B<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>;"High52")</td><td class="column-3">52-Wochen-Hoch</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1">Spalte I:</td><td class="column-2">=GOOGLEFINANCE($B<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>;"Low52")</td><td class="column-3">52-Wochen-Tief</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1">Spalte J:</td><td class="column-2">=-(D<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>/H<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>)+1</td><td class="column-3">Abstand bis zum 52-Wochen-Hoch</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1">Spalte K:</td><td class="column-2">=(D<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>/I<FONT COLOR="##ffc300">ZEILE</FONT>)-1</td><td class="column-3">Abstand von dem 52-Wochen-Tief</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</p>
<p>Die Zusammenstellung der Watchlist kann beliebig angepasst werden. Der &#8222;Estimated Inrinsic Value&#8220; und die &#8222;Margin of Safety&#8220; wurden willkürlich getroffen und entziehen sich jeder Analyse.</p>
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	</channel>
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