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	<title>Corporate Finance</title>
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	<description>Unternehmensbewertung verständlich erklärt</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jul 2018 13:23:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Cash Flow, direkte und indirekte Methode</title>
		<link>https://corporate-finance.org/cash-flow-direkte-und-indirekte-ermittlungsmethode/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2017 15:39:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe & Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Cash Flow]]></category>
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					<description><![CDATA[Definition Cash Flow Der Begriff &#8222;Cash Flow&#8220; kommt aus dem Englischen und bedeutet zu Deutsch &#8222;Umsatzüberschuss&#8220;. Der Cash Flow deklariert den, in einer Periode generierten, Überschuss der Einzahlungen über den Auszahlungen. Zur Ermittlung des Cash Flows kann sich der direkten Methode und der indirekten Methode bedient werden. Betriebswirtschaftlich lässt sich der der Cash Flow auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Definition Cash Flow</h2>
<p>Der Begriff &#8222;Cash Flow&#8220; kommt aus dem Englischen und bedeutet zu Deutsch &#8222;Umsatzüberschuss&#8220;. Der Cash Flow deklariert den, in einer Periode generierten, Überschuss der Einzahlungen über den Auszahlungen. Zur Ermittlung des Cash Flows kann sich der direkten Methode und der indirekten Methode bedient werden. Betriebswirtschaftlich lässt sich der der Cash Flow auch als &#8222;Periodischer Zahlungsmittelüberschuss der wirtschaftlichen Tätigkeit&#8220; bezeichnen.</p>
<h3><a name="Direkt"></a>Direkte Methode der Cash Flow Berechnung</h3>
<p>Die direkte Methode wird angewandt, indem die Differenz des Minuenden &#8222;Einzahlungen&#8220; abzüglich des Subtrahenden &#8222;Auszahlungen&#8220; gebildet wird. Das Ergebnis ist der Cash Flow der jeweiligen Methode. Für eine Berechnung des Cash Flows über die direkte Methode sind interne Daten des Unternehmens notwendig (Internes Rechnungswesens).</p>
<p><strong><u>Cash Flow = Zahlungswirksame Erträge &#8211; Zahlungsunwirksame Aufwendungen</u></strong></p>
<p><strong>Zahlungswirksame Erträge</strong> stellen unter anderem Umsatz, Forderungseinzahlungen und sonstige Einzahlungen dar.<br />
<strong>Zahlungswirksame Aufwendungen</strong> stellen unter anderem Herstellungskosten, Personalkosten, Begleichungen von Verbindlichkeiten und sonstige Auszahlungen dar.</p>

<table id="tablepress-2" class="tablepress tablepress-id-2">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Cashflow - Direkte Methode</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1">Einzahlung aus Umsätzen / Forderungen</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1">+ Sonstige Einzahlungen</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1">+ Desinvestitionen</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1">+ Kreditaufnahmen</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1">+ Eigenkapitaleinlagen</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1">- Auszahlungen an Personal und Verbindlichkeiten (Lieferanten)</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1">- Auszahlungen für Material und Waren</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1">- Sonstige Auszahlungen (Investitions- und Finanzierungstätigsfremde)</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1">- Investitionen</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1">- Eigenkapitalentnahmen</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1">- Kredittilgungen</td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1"><strong>= Operativer Cashflow</stron></td>
</tr>
</tbody>
</table>

<h3><a name="Indirekt"></a>Indirekte Methode der Cash Flow Berechnung</h3>
<p>Die indirekte Methode der Ermittlung des Cash Flows wird auch Praktikermethode genannt wird,&#8230; leitet sich aus dem Jahresüberschuss ab. Der Jahresüberschuss beinhaltet allerdings Positionen, die dem Cash Flow nicht zurechenbar sind, da sie keine Geldbewegungen verursachen. Im Jahresüberschuss (EAT) sind beispielsweise Abschreibungen enthalten, welche den Wertverlust des Anlagevermögens abbilden &#8211; aber keinen zahlungswirksamen Aufwand, beziehungsweise im Falle einer Zuschreibung, keinen zahlungswirksamen Ertrag darstellen. Aus diesem Grund wird die Abschreibung dem Jahresüberschuss wieder addiert, Zuschreibungen würden dementsprechend vom Jahresüberschuss subtrahiert werden. Im Gegensatz zur direkten Methode zur Ermittlung des Cash Flows, bezieht die indirekte Methode ihre Zahlen aus der Bilanz eines Unternehmens (Externes Rechnungswesen).</p>
<p><strong><u>Cash Flow = Jahresüberschuss + nicht zahlungswirksame Aufwendungen &#8211; nicht zahlungswirksame Erträge</u></strong></p>
<p><strong>Nicht zahlungswirksame Aufwendungen</strong> stellen unter anderem Abschreibung, Bestandsminderung und Buchwertverlust dar.<br />
<strong>Nicht zahlungswirksame Erträge</strong> stellen unter anderem Aktivierte Eigenleistung, Bestandserhöhung und Buchwertgewinn dar.</p>

<table id="tablepress-3" class="tablepress tablepress-id-3">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Cashflow - Indirekte Methode</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1">Jahresüberschuss</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1">+ Zunahme von Rücklagen</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1">+ Erhöhung des Gewinnvortrages</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1">+ Abschreibungen</td>
</tr>
<tr class="row-6">
	<td class="column-1">+ Erhöhung der Rückstellungen</td>
</tr>
<tr class="row-7">
	<td class="column-1">- Bestandsminderungen fertiger / unfertiger Erzeugnisse</td>
</tr>
<tr class="row-8">
	<td class="column-1">+ Periodenfremde und außerordentliche AUfwendungen</td>
</tr>
<tr class="row-9">
	<td class="column-1">- Abnahme von Rücklagen</td>
</tr>
<tr class="row-10">
	<td class="column-1">- Zuschreibungen</td>
</tr>
<tr class="row-11">
	<td class="column-1">- Auflösung von Wertberichtigungen</td>
</tr>
<tr class="row-12">
	<td class="column-1">- Auflösung von Rückstellungen </td>
</tr>
<tr class="row-13">
	<td class="column-1">- Bestandserhöhung fertiger / unfertiger Erzeugnisse</td>
</tr>
<tr class="row-14">
	<td class="column-1">- Sonstige aktivierte Eigenleistungen</td>
</tr>
<tr class="row-15">
	<td class="column-1">- Außerordentliche und periodenfremde Erträge</td>
</tr>
<tr class="row-16">
	<td class="column-1"><strong>= Operativer Cashflow</stron></td>
</tr>
</tbody>
</table>

]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weighted Average Cost of Capital (WACC)</title>
		<link>https://corporate-finance.org/weighted-average-cost-of-capital-wacc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2017 21:13:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Begriffe & Definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Cash Flow]]></category>
		<category><![CDATA[DCF]]></category>
		<category><![CDATA[Diskontierung]]></category>
		<category><![CDATA[FCF]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalzins]]></category>
		<category><![CDATA[WACC]]></category>
		<category><![CDATA[weighted average cost of capital]]></category>
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					<description><![CDATA[Definition WACC WACC ist eine Abkürzung des englischen Begriffs “weighted average cost of capital” und beschreibt die Kapitalkosten im Rahmen der Unternehmenbewertung als gewichtetes Mittel aus Eigen- und Fremdkapitalzinsen. Erläuterung WACC Der Begriff WACC taucht vor allem im Zusammenhang mit der Anwendung der DCF Methode auf. Mit WACC ist der Kapitalzins gemeint, der zur Diskontierung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 dir="ltr">Definition WACC</h2>
<p dir="ltr">WACC ist eine Abkürzung des englischen Begriffs “weighted average cost of capital” und beschreibt die Kapitalkosten im Rahmen der Unternehmenbewertung als gewichtetes Mittel aus Eigen- und Fremdkapitalzinsen.</p>
<h2 dir="ltr">Erläuterung WACC</h2>
<p dir="ltr">Der Begriff WACC taucht vor allem im Zusammenhang mit der Anwendung der DCF Methode auf. Mit WACC ist der Kapitalzins gemeint, der zur Diskontierung der Cash Flows verwendet wird. Wenn die Cash Flows sowohl an die Eigenkapitalgeber als auch an die Fremdkapitalgeber nicht separiert diskontiert werden, muss ein gewichtetes Mittel aus Eigenkapital- und Fremdkapitalzins angesetzt werden. Diese Aussage ist damit zu begründen, dass Eigenkapital- und Fremdkapitalgeber in der Regel unterschiedliche Kapitalkosten verlangen, um den Unterschieden in den Risikoprofilen der Cash Flows gerecht zu werden.</p>
<p dir="ltr">Häufig wird zur Bewertung eines Unternehmens der FCF (free cash flow) herangezogen, welcher den Kapitalfluss beschreibt, der für die Auszahlung der Ansprüche von Fremd- und Eigenkapitalgebern zur Verfügung steht. Um den Wert eines zukünftigen FCFs aus Sicht der Gesamtinvestoren (Eigenkapital + Fremdkapitalgeber) bewerten zu können, müssen die WACC als Diskontierungszins verwendet werden.</p>
<p dir="ltr">Die Berechnung der WACC erfolgt durch Addition der Fremd- und Eigenkapitalkosten gewichtet mit den jeweiligen Anteilen am Gesamtkapital des Unternehmens:</p>
<p dir="ltr" style="text-align: center;"><em>WACC = Anteil Fremdkapital * Fremdkapitalkosten + Anteil Eigenkapital * Eigenkapitalkosten</em></p>
<h2 dir="ltr">Anwendungsbeispiel</h2>
<p dir="ltr">Der Geschäftsführer des Unternehmens Z erwartet für das nächste Jahr einen Cash Flow in Höhe von 100 EUR. Das Unternehmen ist zu 50% fremdfinanziert. Die Kapitalkosten für das Fremdkapital betragen 5%, die Kapitalkosten für das Eigenkapital betragen 10%. In einer optimalen Welt ohne Steuern berechnen sich die WACC durch</p>
<p dir="ltr" style="text-align: center;"><em>WACC=50%*5%+50%*10%=5,25%.</em></p>
<p dir="ltr">Der Barwert des Zahlungsstroms ergibt sich aus</p>
<p dir="ltr" style="text-align: center;"><em>V=100 EUR / (1+5,25%) = 95,012 EUR.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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